Amerika, das ist immer noch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, sowohl im Positiven als auch im Negativen. Eines der abschreckendsten Kapitel der jüngeren amerikanischen Geschichte ist sicherlich das Gefangenenlager im US-amerikanischen Stützpunkt Guantanamo auf Kuba. Seit der ehemalige Präsident George W. Bush auf seinen Kriegszug gegen den Terror zog, werden in diesem Lager die Menschenrechte mit Füßen getreten. Kein Ort der Welt wird zur Zeit so sehr mit Unmenschlichkeit und Folter identifiziert wie Guantanamo, dabei ist die kleine, in der Nähe der US-Basis gelegene, Stadt eigentlich berühmt für das Lied “Guantanamera”, aber noch wird im Lager nicht gesungen. Aber Barack Obama, der wie kein anderer vor ihm den Menschen auf der ganzen Welt ein Gefühl des Aufbruchs gegeben hat, hat angekündigt das Gefangenenlager zu schließen. Wie und wann muss erst noch ausgearbeitet werden, aber das Dass ist klar. Damit hat der neue amerikanische Präsident ein Zeichen gesetzt. Wollen wir hoffen, dass Amerika die Welt bald nur noch mit ihren Hollywood-Filmen, Burger-Ketten und Starbucks erlösen will und der Krieg bald endet.
Via http://blog.tobias-haase.de/2009/01/23/schluss-mit-folter-geheimgefaengnissen-und-guantanamo/