Umbausatz fürs Elektroauto: Die umweltfreundliche Transformation

energy-1023035_640Es ist verlockend und tatsächlich möglich. Der umweltbelastend altmodische Verbrenner kann in ein innovatives ressourcenschonendes Elektroauto wie den Renault Master Z.E. umgewandelt werden. Inzwischen werden sogar komplette Elektronik-Umbausätze angeboten. Dennoch ist etwas mehr Vorerfahrung als für den jugendlichen Elektronikbaukasten notwendig. Schließlich begeben Sie sich dabei auf das nicht ganz risikofreie Gebiet der Hochvolt-Technik.

Wann es sich lohnt – und wann nicht

Was für ein Fahrzeug soll umgebaut werden? Bei einem Modell, das bereits serienmäßig als Elektroauto existiert, erscheint der Aufwand an Arbeitskraft und Geld für die Umrüstung wenig sinnvoll. Eine elektrische Vespa oder ein Oldtimer mit Elektroantrieb lassen sich hingegen nirgendwo auf dem Markt finden. Im Vorfeld muss abgeklärt werden, ob das Fahrzeug genügend Platz für den Akku und alle notwendigen Komponenten bietet. Das Fahrzeug sollte bezüglich Fahrzeugrahmen und Radaufhängung in einem guten Zustand sein, damit die Freude am Umbau nicht nur kurz anhält und das zulässige Gesamtgewicht des Modells darf nach dem Umbau nicht überschritten werden.

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Die notwendige Ausrüstung für den Umbau

Ein Umbausatz für das Elektroauto beinhaltet normalerweise den Elektromotor, einen Motorcontroller sowie Vakuumpumpe, Konverter, Kabel, Anzeigen und dazugehörige Sicherungen. Ladegerät und Antriebsbatterien müssen meist separat erworben werden. Auch fahrzeugspezifische Bausätze finden sich auf dem Markt. Bei diesen Umbausätzen sind vorgefertigte Halterungen für Elektromotor und Batterien inklusive. Nach dem Umbau bleibt noch der Gang zur elektromagnetischen Verträglichkeitsprüfung. Erst dann ist der Betrieb des umgebauten, nun elektrisch betriebenen Motorrads, Quads oder Autos im Straßenverkehr erlaubt.