Weidentipi

Abenteuerland Weidentipi

Wo können Kinder heute noch richtige Abenteuer erleben? Wo können sie unbeschwert phantasievolle Spiele spielen und sich in ihrer eigenen Welt verlieren? Wo können sie sich verstecken vor Hausaufgaben, Eltern und Alltag? Die Erlebnisräume von Kindern haben sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer mehr verringert. Ihnen neue zu schaffen ist eine Herausforderung für jeden.

Versteck spielen im eigenen Garten

Moderne Gärten haben nur noch selten die Ausdehnungen, wie sie die Großeltern noch kannten. Auf gepflegten Rasenflächen lassen sich bestimmte Spiele kaum spielen. Ein selbst gebautes Weidentipi kann hier eine wunderbare Lösung sein. Von außen sieht es aus wie ein grün bewachsenes Indianerzelt. In einem Radius, dessen Größe sich nach der Kinderzahl und dem Platz im Garten bemisst, werden Weidenstecklinge gesetzt. Weiden sind pflegeleicht und bilden schnell Wurzeln. Trotzdem schult es die kindliche Geduld, dass es doch ein Weilchen dauert, bis die Wurzeln Halt gefasst haben und das Tipi benutzbar ist. Die Weiden selbst werden nach einiger Zeit Grün austreiben, aber zusätzlich können schnell wachsende, ungiftige Blätterpflanzen gesetzt werden, die die Begrünung schnell vorantreiben. Hopfen eignet sich hier, aber auch Rubus henryi oder Kapuzinerkresse.

Abenteuer erleben im eigenen Zelt

Ist das Weidentipi erst einmal fertig, werden die Kinder ihrer Phantasie freien Lauf lassen können. Indianer spielen, verstecken, picknicken, träumen – wie viele Möglichkeiten gibt es hier. Und wer sich weder vor Kriechtieren noch Nachtgespenstern fürchtet, kann sogar einmal darin übernachten.